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Das Scoring beim AT&T Byron Nelson 2026 entwickelte sich erneut zu einem echten Birdie-Festival.
Nach zwei Runden lag die Cut-Linie bereits außergewöhnlich niedrig, wodurch zahlreiche bekannte Spieler trotz solider Leistungen früh die Heimreise antreten mussten.
Der TPC Craig Ranch zeigte sich über beide Tage extrem angreifbar. Viele Profis spielten aggressive Linien, attackierten nahezu jede Fahne und produzierten Birdies im Minutentakt. Wer dabei nicht konstant niedrig scorte, hatte kaum Chancen auf das Wochenende.
Besonders auffällig:
Cameron Young.
Der Amerikaner verpasste den Cut trotz eines Gesamtscores von -5 nur knapp.
Für Young setzt sich damit eine schwierige Saison fort. Eigentlich galt er erneut als Kandidat für große Ergebnisse auf birdiefreundlichen Plätzen wie dem TPC Craig Ranch, doch erneut fehlte die nötige Konstanz.
Vor allem auf den Grüns ließ Young zu viele Chancen liegen.
Auch aus deutscher Sicht verlief das Turnier enttäuschend.
Verpasster Cut:
Martin Schmid (-3)
Jeremy Paul (-4)
Besonders bitter:
Auf vielen PGA-Tour-Plätzen hätten diese Scores durchaus für das Wochenende gereicht. Doch die extrem niedrige Cut-Linie machte das Feld brutal selektiv.
Martin Schmid zeigte phasenweise starkes Ballstriking, konnte aber nicht genügend Birdies nachlegen.
Jeremy Paul spielte mutiges Golf, verlor jedoch auf den Back Nine seiner zweiten Runde wichtige Schläge.
Eine der größten Überraschungen:
Brooks Koepka.
Der Major-Champion blieb ebenfalls bei -3 hängen und verpasste deutlich den Cut.
Nach zuletzt stabileren Leistungen hatten viele Beobachter Koepka eigentlich als möglichen Außenseiter auf dem Leaderboard gesehen.
Vor allem das Putten kostete ihn entscheidende Schläge.
Sein langes Spiel wirkte solide, doch auf den schnellen Grüns des TPC Craig Ranch ließ er zahlreiche Chancen ungenutzt.
Auch mehrere weitere bekannte Spieler mussten früh abreisen:
Billy Horschel
Beau Hossler
Nick Dunlap
Adam Hadwin
Matt Kuchar
Kevin Roy
Takumi Kanaya
Jason Day spielte zwar weiter vorne mit anderen Events stark auf, doch viele erfahrene PGA-Tour-Profis fanden beim AT&T Byron Nelson nie richtig ihren Rhythmus.
Der TPC Craig Ranch bestätigte erneut seinen Ruf als einer der offensivsten Plätze im PGA-Tour-Kalender.
Besonders auffällig:
zahlreiche Runden von acht oder mehr unter Par
extrem aggressive Spielstrategie vieler Spieler
kaum Bestrafung bei kleinen Fehlern
Wer keine Birdie-Serien starten konnte, verlor sofort den Anschluss ans Feld.
Selbst Spieler mit soliden Scores von -3 bis -5 standen am Ende überraschend außerhalb der Cut-Linie.
Das Turnier zeigt erneut, die tief moderne PGA-Tour-Events inzwischen gescort werden.
Spieler müssen mittlerweile fast fehlerfreies Birdie-Golf produzieren, um überhaupt das Wochenende zu erreichen.
Gerade bei Events wie dem AT&T Byron Nelson, die traditionell sehr niedrige Scores hervorbringen, wird der Druck enorm hoch.
Ein schwächeres Neun-Loch-Segment kann bereits das komplette Turnier kosten.
Der Cut beim AT&T Byron Nelson 2026 produziert zahlreiche prominente Verlierer.
Trotz ordentlicher Leistungen scheiterten bekannte Namen wie Brooks Koepka, Cameron Young oder Martin Schmid frühzeitig.
Die extrem niedrigen Scores am TPC Craig Ranch machten das Turnier bereits nach zwei Tagen zu einem gnadenlosen Birdie-Wettbewerb – und zeigten einmal mehr, wie offensiv modernes PGA-Tour-Golf inzwischen geworden ist.