
Debby Wong / Shutterstock.com
Die PGA Championship 2026 hat ihren Champion gefunden – und kaum jemand hatte vor Turnierbeginn mit diesem Namen gerechnet:
Aaron Rai.
Der Engländer gewann das zweite Major des Jahres mit einem Gesamtscore von -9 und setzte sich damit gegen ein Weltklassefeld durch.
Besonders beeindruckend:
Rai spielte am Finaltag eine starke Schlussrunde und dominierte die entscheidenden Back Nine nahezu fehlerfrei.
Mit diesem Erfolg schreibt Rai gleichzeitig Geschichte.
Der Engländer sichert sich seinen ersten Major-Titel und feiert damit den größten Sieg seiner bisherigen Karriere.
Schon früh am Finaltag wurde deutlich:
Das Turnier würde erst auf den letzten Löchern entschieden werden.
Mehrere Spieler lagen eng beieinander und das Leaderboard änderte sich ständig.
Doch genau in dieser Phase spielte Aaron Rai sein bestes Golf der Woche.
Besonders stark:
Während andere Spieler wichtige Chancen liegen ließen, blieb Rai konstant aggressiv und gleichzeitig kontrolliert.
Vor allem auf den letzten Löchern wirkte der Engländer extrem stabil.
Lange Zeit blieb das Finale komplett offen.
Vor allem:
Jon Rahm
und
Alex Smalley
machten Rai bis tief in die Schlusslöcher Druck.
Beide beendeten das Turnier bei -6 und teilten sich Rang zwei.
Besonders Rahm spielte erneut ein starkes Major-Turnier und hielt bis zum Ende Kontakt zur Spitze.
Smalley bestätigte dagegen seine aktuell starke Form auf der PGA Tour und spielte eines der besten Major-Ergebnisse seiner Karriere.
Aus deutscher Sicht war die Woche vor allem wegen:
Matti Schmid
historisch.
Der Deutsche spielte sich mit einer starken Turnierleistung auf den geteilten vierten Platz bei -5 und kämpfte zeitweise sogar um den Sieg.
Besonders beeindruckend:
Für Schmid ist das Ergebnis eines der größten seiner bisherigen Karriere und gleichzeitig ein starkes Signal für die kommenden großen Turniere.
Auch:
Stephan Jäger
und
Martin Kaymer
zeigten phasenweise solide Leistungen im Verlauf des Turniers.
Eine der besten Schlussrunden des Tages spielte:
Justin Thomas.
Mit einer aggressiven Finalrunde arbeitete sich Thomas noch weit nach vorne und teilte sich Rang vier mit:
Åberg bestätigte erneut seine enorme Major-Qualität und hielt sich über die gesamte Woche im Spitzenbereich des Leaderboards.
Nicht alle Favoriten konnten überzeugen.
Besonders auffällig:
Dagegen zeigte:
Rory McIlroy
eine starke Aufholjagd und beendete das Major noch in den Top 10.
Der Austragungsort präsentierte sich über die gesamte Woche extrem anspruchsvoll.
Besonders schwierig waren:
Viele Spieler verloren durch kleine Fehler sofort wichtige Schläge.
Gerade deshalb war Konstanz der entscheidende Faktor für den späteren Champion.
Für Aaron Rai bedeutet dieser Sieg den endgültigen Durchbruch auf der größten Bühne des Golfsports.
Mit dem Triumph sichert sich der Engländer:
Die Emotionen nach dem letzten Putt zeigten deutlich, welche Bedeutung dieser Sieg für Rai besitzt.
Die PGA Championship 2026 bot alles, was ein Major braucht:
Drama, Weltklasse-Golf und ein hochspannendes Finale.
Mit Aaron Rai gewinnt ein überraschender, aber absolut verdienter Champion die Wanamaker Trophy.
Dahinter sorgten Jon Rahm, Matti Schmid, Justin Thomas und Ludvig Åberg für eines der spannendsten Major-Finals der letzten Jahre.