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Die Kroger Queen City Championship presented by P&G entwickelt sich nach zwei gespielten Runden zu einem der engsten Turniere im aktuellen LPGA-Kalender. Auf dem anspruchsvollen Kurs im Cincinnnati-Raum liegt das Feld an der Spitze dicht beisammen, während sich dahinter bereits erste Lücken auftun.
Mehrere der größten Namen der Tour sind voll im Titelrennen, während andere Stars noch um den Anschluss kämpfen müssen. Der Kampf um die Spitzenpositionen ist dabei so offen wie selten zuvor.
An der Spitze steht überraschend, aber verdient:
Lottie Woad aus England.
Mit einem Gesamtscore von -12 setzt sie sich knapp von der Konkurrenz ab und geht als Führende ins Wochenende. Besonders ihre konstante zweite Runde hielt sie in der Spitzenposition.
Woad überzeugt vor allem durch:
stabiles langes Spiel
wenige Fehler auf den Grüns
kontrolliertes Course Management
In einem Feld voller etablierter LPGA-Stars ist ihre Führung eine der größten Storylines des Turniers.
Nur zwei Schläge dahinter lauert:
Hyo-Joo Ryu.
Die Südkoreanerin spielt bislang sehr kontrolliertes Golf und hält sich konstant im oberen Bereich des Leaderboards. Mit -10 bleibt sie klar in Schlagdistanz zur Spitze.
Ryu gehört damit zu den gefährlichsten Spielerinnen für das Wochenende – besonders aufgrund ihrer Erfahrung in engen Finalrunden
Auf Rang drei folgt:
Minami Yamashita (-9)
Dahinter:
Ruoning Yin (-8)
Beide Spielerinnen haben sich mit starken Runden in die Spitzengruppe gespielt und bleiben voll im Titelrennen. Besonders Yin zeigte erneut ihre Stärke auf den Back Nine, wo sie entscheidende Birdies sichern konnte.
Auch zwei der größten Namen im Frauen-Golf sind weiterhin im Spiel:
Beide liegen zwar ein paar Schläge zurück, aber auf einem LPGA-Kurs mit vielen Birdie-Möglichkeiten ist das kein uneinholbarer Rückstand.
Vor allem Korda hat sich mit einer stabilen zweiten Runde in Position gebracht und bleibt eine der gefährlichsten Spielerinnen im Feld.
Aus deutscher Sicht liegen die Spielerinnen derzeit im soliden Mittelfeld:
Besonders Mack zeigt phasenweise gute Ansätze, konnte aber noch keine konstant niedrigen Runden ins Ziel bringen. Für das Wochenende wird es vor allem darum gehen, noch Plätze im Leaderboard gutzumachen und wichtige Tour-Erfahrung zu sammeln.
Die Scores zeigen klar, wie offen dieses Turnier ist. Zwischen Platz 1 und den Top 10 liegen nur wenige Schläge, während das Feld insgesamt dicht gedrängt bleibt.
Auffällig:
viele Spielerinnen zwischen -7 und -4
mehrere Runden im Bereich -3 bis -5
kaum echte Ausreißer an der Spitze
Das sorgt dafür, dass bereits ein einzelner schlechter Abschnitt oder eine starke Birdie-Serie das komplette Bild verändern kann.
Für die Finalrunden zeichnet sich ein klassischer LPGA-Kampf ab: mehrere Spielerinnen mit realistischen Siegchancen und wenig Raum für Fehler.
Woad muss ihre Führung gegen erfahrene Major-Siegerinnen verteidigen, während Ryu, Yamashita und Yin bereitstehen, jeden Fehler sofort zu bestrafen.
Das Wochenende der Kroger Queen City Championship verspricht damit ein enges und hochklassiges Finale ohne klare Favoritin.