
BMW PGA Championship 2026 - Tommy Fleetwood
Tommy Fleetwoods Golf-Saison 2026
Er ist einer der beliebtesten und beständigsten Spieler auf den Fairways dieser Welt. Mit seinen markanten langen Haaren, seinem sympathischen Auftreten und seinem geradezu chirurgischen Eisenspiel hat sich der Engländer Tommy Fleetwood fest in die Herzen der internationalen Golf-Fans gespielt.

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Er ist einer der beliebtesten und beständigsten Spieler auf den Fairways dieser Welt. Mit seinen markanten langen Haaren, seinem sympathischen Auftreten und seinem geradezu chirurgischen Eisenspiel hat sich der Engländer Tommy Fleetwood fest in die Herzen der internationalen Golf-Fans gespielt. Nach einem historischen Jahr 2025 stand seine Saison 2026 ganz im Zeichen der Jagd nach der Weltranglistenspitze. Doch wie so oft im professionellen Golfsport hielt auch dieses Jahr neben großen Erfolgen einige harte Rückschläge für den Mann aus Southport bereit.
Die Saison 2026: Major-Erfolge und die Jagd nach der Nummer Eins
Nachdem Fleetwood das Jahr 2025 auf dem dritten Platz der Weltrangliste beendet hatte, ging er mit massiven Ambitionen in die Saison 2026. In Interviews zu Jahresbeginn erklärte er selbstbewusst, dass der erste Platz der Weltrangliste nun sein nächstes großes Ziel sei. Bei den vier Major-Turnieren des Jahres zeigte er seine gewohnte Klasse, erlebte aber auch Enttäuschungen. Beim Masters in Augusta reichte es für ihn nach vier soliden Runden für den geteilten 33. Platz. Einen herben Rückschlag musste er kurz darauf bei der PGA Championship hinnehmen, wo er überraschend den Cut verpasste.
Fleetwood bewies jedoch Kampfgeist: Bei der U.S. Open im Juni meldete er sich mit einem starken geteilten 11. Platz in der absoluten Weltspitze zurück. Sein bestes Major-Ergebnis des Jahres 2026 feierte er schließlich bei der Open Championship. Vor heimischem Publikum in Royal Birkdale spielte er grandios auf und beendete das prestigeträchtige Turnier auf einem hervorragenden geteilten 4. Platz.
Die BMW Championships 2026: Ein harter Kampf
Ein besonderes Augenmerk lag in dieser Saison auf den Turnieren, die von BMW gesponsert werden – sowohl auf der US-amerikanischen PGA Tour als auch auf der europäischen DP World Tour.
Im August trat Fleetwood bei der BMW Championship der PGA Tour an, einem entscheidenden Event in den FedEx-Cup-Playoffs. Auf dem anspruchsvollen Bellerive Golf Course tat er sich schwer, den Anschluss an die Spitze zu finden. Am Ende beendete er das Turnier mit einem Gesamtscore von zwei Schlägen über Par auf dem geteilten 47. Rang.
Noch bitterer verlief für ihn jedoch das Flaggschiff-Event der europäischen DP World Tour im September, die BMW PGA Championship in Wentworth. Auf einem Platz, den er bestens kennt und liebt, ließ ihn ausgerechnet sein sonst so starkes langes Spiel im Stich. Fleetwood verfehlte zu viele Grüns in Regulation und notierte Runden von 73 und 74 Schlägen. Mit drei über Par verpasste er als einer der größten Publikumsmagneten des Turniers überraschend den Cut. Durch dieses frühe Aus fiel er im "Race to Dubai" vorübergehend auf den 49. Platz zurück – ein deutlicher Weckruf für den Engländer, vor dem finalen Saisonendspurt noch einmal intensiv an seiner Form zu arbeiten.
Karriere-Highlights: Olympisches Silber und der FedEx-Cup-Triumph
Betrachtet man Tommy Fleetwoods Karriere insgesamt, liest sich seine Vita wie eine absolute Erfolgsgeschichte. Der Engländer, der 2010 Profi wurde, hat sich über Jahre hinweg kontinuierlich in der Weltspitze etabliert. Er sicherte sich bislang acht Siege auf der europäischen Tour, triumphierte unter anderem zweimal bei der stark besetzten Abu Dhabi HSBC Championship (2017, 2018) und gewann 2017 die Gesamtwertung der europäischen Tour.
Trotz all dieser Erfolge in Europa haftete ihm in den USA lange Zeit das Stigma an, trotz seiner unbestrittenen Weltklasse kein Turnier auf der PGA Tour gewinnen zu können. Dieser Bann brach im Jahr 2025 auf die wohl spektakulärste Art und Weise: Fleetwood feierte seinen allerersten PGA-Tour-Sieg ausgerechnet beim großen Finale, der Tour Championship, und krönte sich damit sensationell zum Sieger des FedEx Cups 2025.
Darüber hinaus ist Fleetwood ein absoluter Teamplayer und stolzer Repräsentant seines Landes. Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris gewann er die Silbermedaille für Großbritannien. Zudem war er bereits dreimal eine tragende Säule des europäischen Ryder-Cup-Teams und schrieb 2018 in Paris an der Seite von Francesco Molinari als unschlagbares Duo "Moliwood" Golfgeschichte.
Tommy Fleetwood hat nahezu alles erreicht, wovon ein Golfer träumen kann. Auch wenn die Saison 2026 ihm bei Turnieren wie in Wentworth kleine Dämpfer verpasste, bleibt er durch seine bemerkenswerte Konstanz, seine Leidenschaft und sein enormes Talent zweifellos einer der herausragendsten Akteure im modernen Golfsport.



