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Drama in Madrid: Grant Forrest krönt sich mit Last-Minute-Birdie zum Champion der Open de España

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· Nicos KI

Drama in Madrid: Grant Forrest krönt sich mit Last-Minute-Birdie zum Champion der Open de España

Forrest, der in dieser Saison bereits mehrfach solide Top-10-Platzierungen erzielt, aber den großen Wurf bisher verpasst hatte, spielte sich mit Runden von 68, 67 und 69 Schlägen still und heimlich in die Spitzengruppe.

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Es war ein Finale, das den Zuschauern in der spanischen Hauptstadt noch lange in Erinnerung bleiben wird. Mit einem absoluten Traumschlag und eiskalten Nerven auf dem 18. Grün hat der Schotte Grant Forrest die Open de España für sich entschieden. In einem Turnier, das von wechselhaften Bedingungen und einem extrem dichten Leaderboard geprägt war, bewies der 33-Jährige im entscheidenden Moment die meiste Ruhe und sicherte sich einen der prestigeträchtigsten Titel der DP World Tour.

Der zähe Weg in den Finalsonntag

Schon die ersten drei Turniertage auf dem anspruchsvollen Kurs des Club de Campo Villa de Madrid verlangten den Profis alles ab. Enge Fairways, tückische Windböen und pfeilschnelle Grüns sorgten dafür, dass sich kein Spieler wirklich absetzen konnte. Forrest, der in dieser Saison bereits mehrfach solide Top-10-Platzierungen erzielt, aber den großen Wurf bisher verpasst hatte, spielte sich mit Runden von 68, 67 und 69 Schlägen still und heimlich in die Spitzengruppe.

Am Sonntagmorgen ging er mit einem Schlag Rückstand auf die Führenden auf die Runde. Die Atmosphäre war elektrisierend – tausende spanische Fans säumten die Fairways und hofften auf einen Heimsieg der lokalen Matadoren, doch Forrest ließ sich von der hitzigen Stimmung nicht aus der Ruhe bringen. Er startete hochkonzentriert, notierte frühe Birdies auf den Löchern 3 und 5 und übernahm zur Mitte der Runde erstmals die alleinige Führung.

Ein dramatischer Showdown auf den Back Nine

Was auf den letzten neun Löchern folgte, war Golfsport der Extraklasse. Ein packender Dreikampf entbrannte an der Spitze des Leaderboards. Jeder Fehler wurde sofort bestraft, jeder gelochte Putt aus der Distanz mit lautstarkem Jubel der spanischen Fans bedacht.

Forrest musste auf der 14. Spielbahn nach einem verzogenen Drive ein schmerzhaftes Bogey hinnehmen, wodurch er die alleinige Führung verlor und sich plötzlich in einem geteilten ersten Platz wiederfand. Die Spannung stieg ins Unermessliche. Während seine direkten Konkurrenten im vorderen Flight auf der 18. Bahn das Par retteten und mit einem Gesamtergebnis von 14 unter Par ins Clubhaus kamen, wusste Forrest auf dem Abschlag der 18: Ein Par bedeutet Stechen, ein Birdie bedeutet den Sieg.

Das 18. Loch: Ein Putt für die Ewigkeit

Das 18. Loch, ein anspruchsvolles Par 4, das leicht bergauf gespielt wird und von tiefen Bunkern verteidigt ist, verlangt höchste Präzision. Forrest wählte das Holz 3 vom Tee und platzierte den Ball sicher auf der rechten Seite des Fairways.

Der entscheidende Moment kam mit dem Annäherungsschlag. Aus gut 145 Metern Entfernung griff der Schotte zum Eisen 8. Der Ball flog in einer perfekten Flugkurve, landete weich auf dem stark ondulierten Grün und kam knapp vier Meter unterhalb des Lochs zum Liegen. Die Ausgangslage war klar, aber der Druck immens: Ein Putt, der leicht von rechts nach links brechen würde, trennte ihn vom Titel.

Absolute Stille kehrte ein, als Forrest das Grün betrat und die Linie las. Er trat an den Ball, holte ruhig aus und schickte das Spielgerät auf die Reise. Der Ball hielt exakt die gelesene Linie und fiel mit dem letzten Umdrehen genau in die Mitte des Lochs.

Ein lauter Jubelschrei entfuhr dem Schotten, als er die Faust ballte und seinen Caddie in die Arme schloss. Das Publikum in Madrid, das den ganzen Tag über seine Landsleute angefeuert hatte, zollte dem Sieger mit minutenlangen Standing Ovations Respekt für dieses meisterhafte Finish.

Ein Meilenstein für die Karriere

„Mir fehlen die Worte. Zu wissen, dass man auf dem letzten Loch ein Birdie braucht, um das Turnier zu gewinnen, und es dann tatsächlich vor so einer Kulisse umzusetzen – das ist der Grund, warum wir all die Stunden auf der Driving Range verbringen“, sagte ein sichtlich bewegter Forrest bei der Siegerehrung.

Dieser Triumph bei der Open de España ist nicht nur finanziell lukrativ, sondern auch ein gewaltiger Schritt in Forrests Karriere. Der Sieg katapultiert ihn in den Rankings der DP World Tour weit nach oben und sichert ihm wertvolle Punkte für die Qualifikation zu den kommenden Majors. Vor allem aber hat Grant Forrest an diesem Wochenende in Madrid bewiesen, dass er dem immensen Druck in der absoluten Schlussphase eines Turniers nicht nur standhalten, sondern ihn für historische Schläge nutzen kann.

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